Letztes Jahr war für mich am Eiger Bike-Challenge premiere im Wettkampfmässigen Bike-Sport, welches objektiv betachtet eigentlich ein Desaster war: Es war kalt, hat geregnet, auf der First sogar geschneit und ich habe mich zu beginn des Rennens vom Wettkampf-feeling mittreissen lassen, wofür ich dann beim letzten Aufstieg nach Bort mit einem Kräfteeinbruch und Krämpfen in den Beinen die Quittung bekam.
Trotzdem oder gerade deshalb habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, so einiges anders anzugehen: Bei den Vorbereitung habe ich anders als im letzen Jahr, mehr Wert auf längere Touren von über 3 Stunden gelegt. Dank der fleissigen Regenschauer in den letzten Wochen fühle ich mich jetzt auch auf feuchtem Untergrund um einiges besser.
Auch am Bike habe ich ein paar Verändeungen vorgenommen. Bei den Pedalen habe ich den Umstieg von Shimano auf Crankbrother’s Eggbeater versucht. Neben der Gewichtsreduktion von fast 200g fühle ich mich auf diesen Dingern sauwohl. Bei den Reifen teste ich im Moment noch den von der Fachpresse, in Kurvenhalt und Rollwiderstand, mit Höchstnoten bewerteten Nobby Nic von Schwalbe. Hier bin ich aber bisher der Meinung, dass sich Conti’s Gravity noch etwas sicherer anfühlt. Dies ist aber aufgrund er toujours ändernden Bedingungen des Untergrundes immer noch schwierig zu beurteilen.
Übrigens, wie bereits in Estavayer (Bild unten) bin ich auf der Starterliste wieder für „Bent’s cycle Lakeland FL“ unterwegs, so quasi als free agent overseas. (hope that’s ok, Steve)

Hier noch ein detailieres Streckenprofiel, welches Chris bei seinem letzten Rennen aufgezeichnet hat.
